Sommerferiensalat mit Feigen, Rucola und Schafskäse

bearbbeschklFeigenbäume wachsen hier in Süddeutschland durchaus, allerdings nicht zu kommerziellen Zwecken, sondern nur zum privaten Vergnügen und Verzehr in Vor- und Schrebergärten. Und da wir auf beides keinen Zugriff haben, gehören Feigen für uns normalerweise ins Reich der Exoten. Die letzte Woche haben wir jedoch in Südfrankreich mit Feigenbaum direkt vor dem Haus verbracht, so dass sich die sonst so selten gegessenen Früchte uns quasi bei jedem Vorbeigehen angeboten haben – ein Luxus, an den man sich überraschend schnell gewöhnt…
Für eine sanftestmögliche Rückkehr ins frühherbstliche Freiburg habe ich uns vor der Heimreise auf dem Marseiller Markt schnell noch mit einem kleinen Feigenvorrat eingedeckt, der tatsächlich sämtliche Gepäckablagen und Umstiege weitgehend heil überstanden hat – hier die letzten Exemplare.


Rezept
für 2 Personen

2-3 Feigen
1 Bund Rucola
100 g Ziegen oder Schafskäse
1 gehäufter EL Pinienkerne
1 guter EL Honig
1 Zehe Knoblauch
Salz, Pfeffer, Balsamico-Essig, Olivenöl, evtl. Rotwein

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gegrillte Paprika mit Dip aus rohen Tomaten

zwischen Kurzurlaub und Kurzurlaub hier ganz schnell noch ein Rezept, das, ganz passend, einem Urlaub entstammt. War es damals lediglich die Eröffnung eines fulminanten Menüs, so bildete es heute das Zentrum unseres ansonsten nur aus Brot und Oliven bestehenden Abendessens, aber wer braucht an diesen kurz vor Schluss noch einmal so richtig aufdrehenden Hochsommertagen schon üppige Menüs!


Rezept
für 2 Personen

3 rote Paprika
4 Tomaten
1 Zehe Knoblauch
Salz, Pfeffer, Olivenöl

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Mercimek Köftesi – türkische Linsen-Laibchen

Ich möchte ja nicht behaupten, dass es der Name wäre, der mir an unserem heutigen Abendessen am meisten gefällt, aber die Linsen-Laibchen finde ich schon ziemlich gut. Ich mag, wie hier einem so antiquiert daherkommenden Wort wie dem „Laib“ neues Leben eingehaucht wird, und dann passt die Bezeichnung auch noch viel besser als die ebenfalls häufig anzutreffende Frikadelle. Eine ungebratene Frikadelle ist nämlich begrifflich ganz und gar widersinnig, hat das Wort dem Herkunftswörterbuch zufolge seine Wurzeln doch im italienischen fritatella für Gebratenes. Der Laib hingegen – laut Duden „etwas rund bzw. oval geformtes“ passt perfekt, denn wie das menschliche Leibchen kann auch das linsige Laibchen mal je nach Gusto des Schöpfers mal kugeliger, mal ovalig-walzenförmig ausgestaltet sein.

Trotzdem, mehr als der Name gefällt mir der Geschmack der Linslinge: die Linsen-Bulgur-Masse ist ordentlich würzig und voller Kräuter, was ich ja immer gerne mag, und durch Tomaten- und Paprikapaste schön deftig, was aber durch die Beigabe von Zitronensaft und Salatblättern gut aufgefangen wird. Somit eignen sich die Laibchen perfekt für hochsommerliche Sommeressen, aber auch als Picknicks-Bestandteile oder Grill-Beilagen.


Rezept
für einen großen Teller
bzw. 2 x 2 Personen

200 g rote Linsen
150 g feiner Bulgur
2 Zwiebeln
3 EL Paprika-Mark
2 EL Tomatenmark
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Chilipulver
2 EL Zitronensaft
4 EL Olivenöl
3 Frühlingszwiebeln
1/2 Bund Petersilie (ca 4 EL)

Salatblätter, am besten schön knackige, sowie Zitronenspalten zum anrichten.

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Sauerampfer-Petersilien-Dip

Zu den vielen Freuden des Münstermarktes gehört, dass ich hier an manchen Tagen sogar Sauerampfer bekomme und so mitten unter der Woche Dips fabrizieren kann, die beim Abendessen das Gefühl eines auf der Wiese verbrachten Nachmittags hervorrufen.

Das Rezept stammt aus einem meiner Lieblingskochbücher, The Vegetable Literacy von Deborah Madison. Es schmeckt nicht nur in der von Ms Madison vorgeschlagenen Kombination mit gekochten Frühkartoffeln (und reicht in der hier angegebenen Menge für 4 Personen), sondern generell als kalte Sauce für alle Arten von Gemüse ausgezeichnet und ist auch als Brotaufstrich superlecker.


Rezept
für ca. 400 g Sauce

ca. 2 Bund Sauerampfer (O: 1 Cup ohne Stängel)
1 Bund Petersilie (O: 1/2 Cup)
Blätter von 1 Bund Radieschen (O: 1/2 Cup Brunnenkresse)
einige Esslöffel Schnittlauchröllchen
1 hartgekochtes Ei (O: nur das Eigelb)
80 g Sauerrahm, 20 %
80 g Joghurt
Salz, Pfeffer
(O: 2 EL Walnussöl)

Sauerampfer, Petersilie und Radieschengrün grob hacken und mit allen weiteren Zutaten (bis auf den Schnittlauch) pürieren. Anrichten und mit Schnittlauch bestreuen.

Anmerkung: Ich halte mich lediglich grob an die Mengenangaben, püriere zunächst die Kräuter und gebe dann nach Geschmack Sauerrahm und Joghurt dazu. Hält im Kühlschrank ca. 1 Woche.

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Seidentofu

Seidentofu mit grünem SpargelIn Japan wird Seidentofu an heißen Sommertagen gerne frisch aus dem Kühlschrank gegessen, lediglich mit etwas Sojasauce übergossen (unter die sich ruhig ein paar Spritzer Zitronen- oder Limettensaft mischen dürfen), mit einem Häubchen aus geriebenem Ingwer versehen und überstreut mit Bonitoflocken*, Frühlingszwiebel- bzw. Schnittlauchröllchen und/oder Sesamkörnern. Hiyayakko heißt das dann.

Die Vorspeise, die A. für sein Geburtstagsessen kreiert hat, funktioniert ganz ähnlich; auch hier wird der weiche Tofu mit einer würzige Sauce übergossen, mit einer ziemlich unasiatischen Zitronen-Vinaigrette allerdings. Dazu gab es in Weißwein gedünsteten grünen Spargel, und das Ganze hat uns so gut geschmeckt, dass wir es umgehend zum Hauptgericht befördert haben.

* Katsuobushi, geräucherter, getrockneter, geraspelter Bonito-Thunfisch


Rezept
für 4 Personen als Vorspeise bzw. mit Baguette für 2 als kleines Hauptgericht

1 Bund grüner Spargel
3/4 Päckchen Seidentofu (ca 300 g)
ca. 200 ml Weißwein
1 Bio-Zitrone
1 Knoblauchzehe
1/2 eher milde rote Peperonischote (ohne Kerne)
1 TL Honig
Olivenöl
Salz & Pfeffer

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  • gerade auf dem Markt:

    (in Klammern Stehendes ist gerade erst am Kommen oder bereits am Gehen und daher evtl. nicht uneingeschränkt verfügbar)

    Gemüse:
    Blumenkohl
    Brokkoli
    (Butterrüben)
    Champignons
    (Chicoree )
    Chinakohl
    Endivien
    (Feldsalat)
    Fenchel
    (Grünkohl)
    Kartoffeln
    Kohlrabi
    Kresse
    (Kürbis)
    Lauch
    Mangold
    Mohrrüben
    Pak Choi
    (Pastinaken)
    (Petersilienwurzel)
    Radicchio
    Rote Beete
    Rotkohl
    Rucola
    Sellerie, Knollen-
    Sellerie, Stangen-
    Schwarzwurzeln
    (Spinat)
    Wirsing
    Vulkanspargel
    Zwiebeln

    Kräuter:
    Koriander
    Petersilie
    Rosmarin
    Salbei
    Thymian

    Obst:
    Äpfel
    Birnen

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